Familienleben eben

Familienleben Runzelfuesschen
Familienleben Runzelfuesschen

Es tut mir leid, dass es hier so ruhig ist. Klar, es gibt regeäßig ein Update wie unser Wochenende so war. Aber außerhalb dessen passiert hier leider wenig. Dabei habe ich ganze Ideen und Themen, über die ich gern schreiben möchte. Allein, es fehlt die Zeit. Meine Ressourcen sind angefressen und irgendwas muss auf der Strecke bleiben. Leider ist das der Blog. Was mich traurig macht, weil ich zwar in den sozialen Medien schon auch noch aktiv bin, aber hier, auf dem Blog, meinem Zuhause, eben nicht.

Lieber Blog statt Social Media

Es ist so verführerisch, einfach nur bei Twitter, Facebook und Instagram „schnell“ was zu schreiben. Aber dabei ist das hier, der Blog, der Bereich der wirklich mir „gehört. Weswegen ich selbst traurig bin, dass hier so wenig passiert.

Deswegen habe ich beschlossen, dass 2020 auch das Jahr sein wird, in dem ich mich wieder mehr auf den Blog konzentriere. Was ein bisschen dem widerspricht was ich am Anfang geschrieben habe. Denn ich hab ha nicht plötzlich mehr Zeit. Aber die Zeit, die ich habe, die will ich eben in den Blog investieren.

Selbstständig mit krankem Kind

Ich erzähle einfach mal in Kurzversion was hier gerade los ist, damit ihr auf dem Laufenden seid: Eins der Kinder fiebert seit Tagen bei knapp 41 Grad. Ja, wir waren beim Arzt, im Moment sollen wir abwarten. Dieses Kind lebt quasi auf mir, weswegen ich nichts, wirklich gar nichts anderes schaffe. Obwohl reichlich auf mich wartet. Aufträge, die ich endlich fertig stellen muss. Das Buch ist aus dem Lektorat zurück, ich muss mich daran setzen die Änderungen und Vorschläge einzuarbeiten, umzuschreiben, nachzudenken. Am Anfang, das will ich nicht leugnen (siehe das letzte Wochenende) war ich geschockt. Durch viel Zeit mit heißem Kind auf mir hatte ich aber Zeit zum Nachdenken wie es weitergehen soll und was ich fürs Buch möchte und was nicht.

Schokolade, kein Sport, nachts arbeiten

Ich wollte eigentlich Sport machen, jeden Tag Yoga, erinnert ihr euch. Davon bin ich SEHR weit entfernt. Ich esse so gut wie nichts außer Schokolade, ich trinke wenig, weil immer, immer, immer das Kind auf mir liegt. Ich wünsche mir abends Zeit für mich und arbeite stattdessen alles ab, was ich tagsüber nicht schaffe, was aber eben so sehr drängt.
Das ist so das, was mich gerade bewegt. Es ist viel, es ist nicht wirklich witzig, schön, erzählenswert. Es ist mein Alltag mit all seiner Überforderung.

Es ist nicht alles schlecht

Aber: Ich habe zum ersten Mal seit ewig (!) auch mal wieder Zeit tagsüber eine Serie zu schauen. Weil das Fieberkind ja auf mir wohnt und verständlicherweise immer mal wieder wegdämmert schaue ich in der Zeit und in kleinen Stückchen gerade „Jane, the Virgin“. Und finde das großartig. Es ist also nie alles immer nur doof.

Bleibt ihr bei mir, hier auf dem Runzelfüßchen Zuhause?

4 Kommentare bei „Familienleben eben“

  1. Liebe Andrea,
    ich finde deinen Blog großartig. Und wie du das ganz normale Leben, den ganz normalen Wahnsinn wuppst, ist bewundernswert. Halte durch! Ich schicke dir viel Kraft und bleibe dem Blog treu. Viele liebe Grüße, Karo

  2. Also ich bleibe auf jeden Fall! Ich lese gern von dir und deiner Familie, auch wenn es nur kurze Beiträge sind. Du hast mich dazu inspiriert, nachhaltiger zu leben. Überarbeite dich bitte nicht, auch in dieser schnelllebigen Zeit können wir ein paar Tage auf den nächsten Beitrag warten.

  3. Ich gehe hier nimmer weg. Ich lese Dich und Deinen Blog seit vielen Jahren schon und ich mag Dich und Ihn sehr! Alles, alles Liebe und allerbeste Besserung.

    Lea

  4. Liebe Andrea, ich bin seit Jahren (stille) Mitleserin und freue mich über jeden Beitrag 🙂
    Lg aus Niederbayern, Magdalena

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