Rabaukenkind

Das Runzelfüßchen ist eine kleine Rabaukin. Sie ist laut und wild und zornig und lustig und fröhlich und noch 100 Sachen mehr. Das ist nicht immer leicht, denn soviel Temperament will auch aufgefangen werden.
Eigentlich ist es nicht so verwunderlich, dass mein Tochter eher ein Baby der lauteren Sorte ist. Ich bin auch eher nicht die Stillste. Aber das Wissen darum bereitet einen ja trotzdem nicht auf alles was da kommen möge vor.

 Baby erobert sich die Welt

Mir ist einfach aufgefallen, dass mein Runzelfüßchen immer die Lauteste, Quirligste von allen ist. Egal ob beim Treffen mit anderen Familien mit Kindern, beim Einkaufen oder beim Kinderarzt. Mein Kind wird gehört. Ich finde das sehr oft sehr schön, weil es zeigt, dass sie sich mit ihren fast sieben Monaten prächtig entwickelt, neugierig auf die Welt ist und sich lallend und brabbelnd und quiekend und kreischend ihre Welt erobert.

Lautes Weinen

Das, was mir bei guter Laune soviel Freude bereitet, bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass sie bei schlechter Stimmung SEHR sehr laut ihren Unmut äußern kann. Wo andere Kinder sachte quengeln geht bei uns die Welt unter. Da wird wie am Spieß gebrüllt, weil das Spielzeug 10 cm zu weit entfernt liegt. Oder sie der Katze eben kein Fell ausreißen darf.

Temperamentvolles Baby

Wenn sie weint, dann weint und jammert sie mit all der Leidenschaft. Als letztens Freunde zu Besuch waren, hat sie sich am Ohr des anderen Kindes festgehalten, ordentlich dran gezogen und sich so auf den Bauch gerollt. Das muss weh getan haben. Der kleine Fratz hat geweint, in Zimmerlautstärke. Meine Tochter johlte fröhlich trillernd daneben, dass es allen in den Ohren klingelte.

Laut lauter Runzelfüßchen

Sie lässt sich nicht beirren, weder in ihrem Frohsinn, noch in ihrem Kummer. Das ist gut, und das ist richtig. Aber manchmal geht das eben auch an meine Substanz. Wenn sie beispielsweise den ganzen Tag motzt und schlechte Laune hat, dann ist sie dabei sehr energisch. Und laut und trotzig. Da können auch die Nachbarn zwei Häuser weiter ein Lied von singen.
Auch wenn das manchmal schwer zu ertragen ist, ich würde es mir nicht anders wünschen. Meine Tochter soll so bleiben. In all ihrer Wildheit, mit all ihrer Freude auf das Leben.

 

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert