Wir gehen zur Zahnärztin – Mein erstes Kinderbuch ist da!

Jaaa, ihr habt richtig gelesen, mein erstes Kinderbuch ist da. Seit heute könnt ihr es in jedem Buchladen kaufen bzw. bestellen. Vermutlicht, hoffentlich, gibt es „Wir gehen zur Zahnärztin“ demnächst auch in verschiedenen Bibliotheken. Und ich erzähle euch jetzt mal ein bisschen über das Buch und die Entstehungsgeschichte, oder?

Wackelzähne als Thema fürs Kinderbuch

Tatsächlich fehlte mir, gerade auch als ich meinen Ratgeber über die Wackelzahnpubertät geschrieben habe, Kinderbücher zu diesem Thema. Es gibt einige, wenige und langsam wird es mehr, aber in allen ging es vor allen darum, dass ein einzelner Zahn wackelt. Aber das ist ja eigentlich nur die halbe Wahrheit, denn es kommen ja auch neue Backenzähne.

Ich habe also eine Geschichte dazu geschrieben und der Carlsen Verlag fand zum Glück, dass so ein Buch noch gefehlt hat. Und so bekam ich mitten im ersten Lockdown 2020 den Vertag für mein erstes Kinderbuch. Es war schnell klar, dass es eine Lesemaus werden wird, diese handlichen Bücher, die Kindern zwischen drei bis sechs Jahren ganz vieles von der Welt erklären. Die Reihe wird auch von Stiftung Lesen empfohlen und wir haben hier wirklich viele Lesemäuse zu verschiedenen Themen. Auch einige Sammelbände, die ich ja seit Jahren immer mal wieder in meinen Kinderbuchtipps vorstelle.

So entsteht ein Kinderbuch

Jedenfalls haben die großartige Lektorin und ich dann über den gesamten ersten Lockdown an meiner Ursprungsgeschichte gefeilt (ich sage nur Länge… Bei Kinderbüchern gibt es ja einfach Grenzen) und gleichzeitig hat mir die Arbeit an dem Buch, obwohl es sehr intensiv war und es hier zuhause natürlich total chaotisch mit den drei Kitakindern, sehr geholfen. Weil es sowas grundweg positives war und die Zusammenarbeit so herzlich.

Nachdem die Geschichte dann fertig war, ging der Verlag auf die Suche nach einer Illustratorin. Da hatte ich keinerlei Mitspracherecht, was aber überhaupt nicht schlimm ist, weil ich die Illustrationen von Michaela Heitmann so warm und ansprechend finde. Und ich weiß aus den vielen Skizzen, die mir der Verlag auch immer geschickt hat, dass mein Zahnarztthema gar nicht so einfach für sie war. Deswegen bin ich umso glücklicher über das Ergebnis. Es gibt lauter kleine Details, die Kinder beim Vorlesen entdecken können und, was mir ja schon wichtig ist, ein chaotisches Kinderzimmer.

Kinderbuch über Wackelzähne

Neben dem Wackelzahnthema geht es in der Geschichte aber auch allgemein um den Zahnarztbesuch, um die richtige Putztechnik und es wird kindgerecht erklärt wie das Bohren bei Karies wirklich funktioniert. Damit das nicht so trocken wird, gibt es natürlich eine schöne Geschichte, in die das alles verpackt ist.

Vor zwei Tagen kam das Buch hier an und ich bin tatsächlich durch die Wohnung getanzt, weil ich mich so so sehr darüber gefreut habe. Weil es mein erstes Kinderbuch ist, (ich spekuliere ja schon darauf, dass es nicht das letzte war, liebe Kinderbuchverlage …) weil es unter sehr besonderen Bedingungen entstand, weil meine Kinder es ganz stolz mit in die Kita genommen haben und überhaupt jedem, der es (nicht) hören will davon erzählen. Denn endlich, endlich gibt es eben auch mal etwas, dass sie von mir lesen können.

Ich feiere dieses Buch jedenfalls sehr und hoffe, ihr freut euch mit mir. Und wenn ihr Lust habt, „Wir gehen zur Zahnärztin“* gibt es ab sofort überall für 3,99 € zu kaufen.

Das könnte dich auch interessieren …

2 Antworten

  1. Ari sagt:

    Glückwunsch zum ersten Kinderbuch! Bin gespannt, was du noch so im Sinn hast. Und ich finde es prima, dass hier ausdrücklich von der Zahnärztin die Rede ist, statt von ihrem männlichen Kollegen. War das dein Wunsch? Und war es schwer, das durchzusetzen?

    • Andrea sagt:

      Hallo Ari,

      ich habe die Geschichte einfach mit einer Zahnärztin geschrieben. Tatsächlich habe ich da im Vorfeld gar nicht groß nachgedacht. Aber es war auch von Seiten des Verlags überhaupt kein Problem oder Thema. Es war von Anfang an einfach eine Zahnärztin. Und ja, die neuen Geschichten sind schon in meinem Kopf, ich hoffe sehr, dass sie sich auch umsetzen lassen.

      Liebe Grüße,
      Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert