Von neuen Schuhen – das Wochenende in Bildern

Sneakerhead Runzelfuesschen

Die eine oder der andere werden es wissen: Ich habe einen kleinen Schuhtick. Und sehr viele, eher ausgefallene Schuhe. Die ich auch alle trage. Nun habe ich mal was Neues ausprobiert. Und irgendwie ging es am Wochenende ganz schön viel um Schuhe (und Bücher und Arbeiten).

Samstag, 05. September 2020

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Die Post kommt. Und was für welche! Ich freu mich schon, als ich den Absender sehe, und noch ein bisschen mehr über den Inhalt des Briefes. Ein guter Plan family 2021, vom Guter Plan Verlag und von meiner Freundin Susanne. Dazu noch die tollen Sticker von Susanne und Nadine, die ich vermutlich ganz doll hüte, statt sie zu benutzen. Auch irgendwie verrückt, oder? Dinge zu hüten, die man so gern mag ist ja gut, aber irgendwie alles nur „für gut“ Aufheben macht auch keinen Sinn. Jedenfalls freue ich mich auf meinen neuen Planer für 2021. Denn in der Tat habe ich auch im neuen Jahr einiges vor. Und mir hat es in den letzten Jahren, die ich diesen Planer benutze, immer gut getan, mal innezuhalten und zu reflektieren. Deswegen, auch wieder so ein Tick, kann ich mich von den alten Planern auch irgendwie nicht trennen. Verrückt, oder?

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Der Herbst ist fast schon da. Und damit auch die jährliche Aufforderung der Kita, doch bitte Matschsachen mitzubringen. Und trotzdem hier zig Paar Schuhe rumstehen, die aktuell benötigte Größe ist selbstverständlich nicht dabei.

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Die Familie ist unterwegs. Zum Sport oder zu Freund*innen. Was mich so sehr freut, weil die Älteste ihre Freundinnen aus der Kita schmerzlich vermisst. Und die sie auch, und die Eltern auch. Wenn Kinder so gewünscht sind, dann können sie auch schwere Zeiten überstehen. Das macht mir gerade viel Mut. Ich arbeite, weil Anfragen und Aufträge auf Bearbeitung warten. Und ach, der Umbruch vom zweiten Buch ist da, aber dazu später mehr.

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Und dann muss ich noch Schuhe kaufen fahren. Für die Kinder. Nervt irgendwie und natürlich gibt es kaum Auswahl, weil alle so vom Wetter überrascht wurden. Das war ein wirklich nettes, lustiges Gespräch im Schuhladen. Und mal wieder denke ich, warum sind eigentlich keine Kinderschuhlabel auf der Suche nach Kooperationen? Also dafür wäre ich offen… Na, die hier sind auf jeden Fall selbst bezahlt.

Wackelzahnkinder in Corona-Zeiten

Beim Abendessen sind die Kinder ganz aufgeregt, wir haben Pläne für den nächsten Tag. Und im Laufe des Abends wird klar: Das wird alles nix. Denn ein Kind wird ziemlich krank, bekommt keine Luft und kann nicht schlafen. Also mal wieder alles auf Los und flexibel bleiben. Und ich finde bei Twitter einen Denkanstoß, über den ich nachdenke. Nora Imlau schreibt darüber, dass man selbst gefühlt von nichts anderem redet, als dem, was man so tolles macht. Und andere sagen: Hä, wusste ich ja gar nicht. Und da hab ich überlegt: Geht euch das vielleicht mit meinem Wackelzahnbuch auch so? Das ist wirklich super, aber natürlich kann es viel mehr Leser*innen gebrauchen. Also, wenn ihr es noch nicht kennt, jetzt wisst ihr es. Und, soll ich noch mal was drüber schreiben? Also nicht über das Buch sondern über die Zeit?

Sonntag, 06. September 2020

Sneakerhead Runzelfuesschen

Ich schau mit den Kindern schon mal die Arbeit der nächsten Woche an. Für einen Auftraggeber schreibe ich über Aufklärungsbücher für Kinder. Habt ihr eigentlich Lust, dass ich von den Artikeln, die ich für andere schreibe ein bisschen mehr hier teile? Wo ihr von mir lest ist ja auch ein bisschen egal, oder? Es kommen noch mehr Bücher an, aber die sind schon mal eine gute Grundlage, um sich mit den Kindern darüber zu unterhalten. Denn vor ein paar Wochen ging es hier los mit Stufe zwei der Aufklärung, plötzlich gab es Nachfragen zu Samen- und Eizelle. Manchmal passen Aufträge und eigene Interessen also sehr gut zusammen.

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Und wieder arbeiten. Denn der Umbruch vom zweiten Buch bedeutet auch: Noch mal alles lesen. Auf Korrekturen und Anmerkungen eingehen und Freigaben für Zitate einholen. Weil in meinem Buch sehr viele Eltern zu Wort kommen ist das ein echt langes Unterfangen. Jedes Zitat raussuchen und freigeben. ich verfluche mich zwischendurch, dass ich so viele Eltern mit rein nehme. Und denke dann: Aber das wird für die, die das Buch lesen ein unschätzbarer Vorteil sein. Und ich bin noch lange nicht mit den Freigaben fertig (ich habe nur 12 Eltern geschafft) aber das wird. Muss ja. Und am Ende wird das ein tolles Buch, da bin ich sicher. Auch wenn ich bis dahin noch ein paar Mal vor mich hinfluchen werde.

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Weil ich ja echt viel sitze zur Zeit, drehe ich eine Runde um den Block. Also spazieren gehen, nicht, dass wir uns hier falsch verstehen. Und das in meinen neuen Barfußschuhen. Ich dachte mir ja, ich taste mich da mal langsam ran und die hier wurden überall im Netz gut bewertet und getestet. Also versuche ich mal mein Glück. Ich laufe tatsächlich sehr viel barfuss und die Schuhe scheinen sich da jetzt nicht von meinem Laufgefühl sonst zu unterscheiden. Aber so richtig „schick“ sind sie halt auch nicht. Aber bequem. Ob es echte Barfussschuhe sind, kann ich überhaupt nicht beurteilen. Sie haben eine dünne Sohle, sind super biegsam und haben vorn Platz für alle Zehen. Ich finde sie bequem, mehr kann ich noch nicht sagen. 😀 Habt ihr Tipps?

Sneakerhead Runzelfuesschen

Zum Abschalten dann gemeinsames Vorlesen. „Flo und Flügge“ mag ich schon wegen der Optik der beiden Eulen so gern. Der Einjährige auch. Und das Corona-Schulbuch ist ganz neu hier eingezogen. Die Autorin schreibt normalerweise die „Nele“- Bücher, ich bin gespannt wie dieses ist. Und bin überrascht wie aktuell und schnell Kinderbücher dann doch auch produziert werden können. Das würde ich mir bei anderen Themen manchmal auch wünschen. Parallel lesen wir auch weiter im „Mönkel„, die Sechsjährige ist ganz vertieft in die Geschichte, die wir immer nur etappenweise schaffen. Aber so haben wir mehr Zeit für all die anderen tollen Bücher.

Was lest ihr denn gerade mit euren Kindern?

4 Kommentare bei „Von neuen Schuhen – das Wochenende in Bildern“

  1. Ich würde mich sehr über Aufklärungs-Buchtipps freuen und auch darüber, dass du künftig Artikel postest oder verlinkst, die du als Auftragsarbeit geschrieben hast
    !

  2. Liebe Andrea,
    Ich finde Wildlinge tatsächlich bequem und schick, auch die Groundies sehen gut aus und sind bequem, wobei die Groundies von oben für mich immer ein wenig clownesk wirken. Alles Liebe!

    1. Liebe Andrea,
      ein vollgepacktes Wochenende . Wir sind erst seit 3 Jahren Barfußliebhaber. Davor hatte ich oft Probleme, von brennender Hüfte bis Bandscheibe. Osteoporose lässt grüßen. Nachdem ich Barfußschuhe trage, habe ich kaum noch diese Beschwerden. Allerdings habe ich noch keine perfekten Schuhe für nasses Pfützenwetter. Einfach, weil es hier in unserer Nähe kein Geschäft für Barfußschuhe gibt und ich kein Freund von zurückschicken bin. Für die Kinder hoffen wir auf die neue Schuhmarke „Paulis“

      Unsere beiden Mädels sind momentan total begeistert von den Büchern „Ich sehe was bzw. Ich finde was!“ und auch wir Eltern lieben die Bücher. Über Buchtipps sind wir immer dankbar und auch über Artikel, die du als Auftragsarbeit geschrieben hast, würden wir uns freuen.

      Kommt gut in die Woche

  3. Ich finde die Schuhen sehen gut aus. Und das ist im Barfußsegment eher selten 🙂 Hier werden Wildlinge geliebt – sie sind für uns tatsächlich optisch die schönsten und auch bequemsten. Zum wandern kommen dann die Vivobarefoot zum Einsatz. Aber die sind bei weitem nicht so bequem wie Wildlinge

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