Vom Draußen sein – Das Wochenende in Bildern

Draußen sein Runzelfuesschen

Endlich Sonne! Wahnsinn, was das für einen Unterschied macht, stimmungsmäßig jedenfalls. Wir waren dieses Wochenende eigentlich nur draußen unterwegs, auch wenn ich schwer mit Migräne zu kämpfen habe.

Samstag, 12. März 2022

Draußen sein Runzelfuesschen

Der Tag beginnt mit Zeitung lesen. Ich mag die Kolumne von Thilo Mischke sehr gern und diese hier passt zur Stimmung und zur Ratlosigkeit und erinnert mich daran, dass ich eigentlich auch sein Buch „Alles muss raus„* lesen wollte.

Wir sind ganz anders in den Tag gestartet als gedacht, weil ein Übernachtungskind vom Freitag dann doch nicht hier schlafen wollte. Was vollkommen ok ist, ich habe es dann abends nach Hause gebracht und gedacht: Wie schön ist es denn, dass Kinder sagen, was sie brauchen. Ganz ganz oft finde ich es ja ziemlich anstrengend, diese ganze Erziehungskiste, aber wenn ich dann merke, wie meine Kinder sich um ihre Freund*innen kümmern, gut zureden, trösten und Vorschläge machen, dann denke ich immer: Es ist nicht alles verloren. Und es lohnt sich, durchzuhalten und immer im Gespräch zu bleiben.

Draußen sein Runzelfuesschen

Der Wocheneinkauf wartet und ich freue mich darüber, dass ich bei dem Wetter endlich mal wieder was anderes als Winterstiefel anziehen kann. Während wir zum Supermarkt laufen, wie so oft in voller Fünferkombi, bekomme ich Migräne. Die ist irgendwann so stark, dass ich eigentlich nicht mehr laufen kann und im Prinzip nach Hause schleiche und schlurfe. Wo es natürlich trotzdem keine Auszeit gibt, weil es die Kinder, egal wie oft sie es erleben, immer verunsichert, mich so zu sehen. Und deswegen nehme ich Medikamente und versuche halbwegs am Leben teilzunehmen, auch wenn es mir extrem schwer fällt.

Tatsächlich ist das etwas, was ich sehr vermisse. Migräne ohne Familie war auch schlimm, aber irgendwie aushaltbarer. War mir damals natürlich nicht klar. Aber Migräne mit Kindern ist einfach furchtbar.

Draußen sein Runzelfuesschen

Mein Mann dreht mit den Kindern eine Runde und die finden im Buchladen mein Buch und mein Mann schickt ein Foto. Ich wünsche mir sehr, dass die Käferbande aus „Wir gehen zur Zahnärztin„* noch weitere Abenteuer erlebt, aber noch steht das leider in den Sternen. Habt ihr das Buch schon gelesen?

Der Abend ist migränebedingt sehr ereignislos.

Sonntag, 13. März 2022

Draußen sein Runzelfuesschen

Mein Kalenderspruch für die kommende Woche. Da in der relativ viel ansteht, stimmt zumindest der Teil mit dme schwierig. So richtig fit bin ich nach der Mirgäne noch nicht, das ist an Tag zwei meistens so. Und eigentlich müsste ich arbeiten an den Sachen, die ich unter der Woche nicht schaffe, aber es fehlt die Kraft und so versuche ich anzunehmen, was ist. Aber es fällt mir schwer.

Draußen sein Runzelfuesschen

Wir wollen in den Wald. Mein Sohn wollte gestern unbedingt diese Gummibärchen kaufen, weil sie uns alle immer an unsere Freundin Susanne erinnern, die uns die mal bei einem Besuch geschenkt hat. Seitdem sind das die „Susanne-Gummibärchen“ und wann immer die Kinder eine Tüte erspähen (das passiert sehr selten, keine Ahnung, scheint hier nicht so gefragt zu sein), müssen wir die kaufen. Und natürlich dann mit in den Wald nehmen.

Im Wald kommen wir allerdings nicht an, weil wir zufällig Freund*innen mit ihren Kindern über den Weg laufen und alle Pläne über den Haufen werfen und stattdessen einen unglaublich entspannten Sonntag mit vier Erwachsenen und fünf Kindern verbringen und eigentlich nichts machen, außer quatschen und Gummibärchen und Kekse essen und uns über die Sonne freuen. Diese Momente tun so unglaublich gut und sind ja auch die schönste Variante von umplanen. In den letzten Jahren war spontan sein eigentlich eher immer negativ, weil Hiobsbotschaft auf Hiobsbotschaft folgte. Das ist im Großen noch immer so, allein wenn ich daran denke, dass ab Ende nächster Woche hier keine Maskenpflicht mehr im Supermarkt gelten soll… Aber im Kleinen tat dieser Tag heute so gut.

Es gibt davon aber kein einziges Foto, auch kein privates für mich, weil ich das Telefon einfach gar nicht in der Hand hatte. Nach dem Tag an der frischen Luft bestellen wir Pizza und die Kinder fallen relativ schnell müde in ihre Betten.

Kennt ihr diese ungeplante geschenkte Zeit auch?

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