Sonntag, 24. September 2017

Voller Ruhe - das Wochenende in Bildern



Dieses Wochenende war gaaaanz ruhig. Es war so bitternötig, nach knapp zwei Wochen voller Anstregnungen. Das ging weder an uns, noch an den Kindern spurlos vorüber, deswegen war klar: Dieses Wochenende machen wir nur, worauf alle Lust haben.

Samstag, 23. September 2017


Der Tag beginnt mit Lesen und einem Besuch in der Bibliothek. Natürlich. Dieses Buch hier ist gerade mein Liebling. Und das Runzelfüßchen findet die beiden Klempner auch total super.

Wir ziehen weiter, ein bißchen die Stadt erkunden. Das Runzelfüßchen liebt gemeinsame Bahnfahrten und Herr Annika verschläft alles. Ich muss immer wieder lachen wenn ich feststelle: So als Familie mit zwei Kindern braucht man plötzlich vier Plätze. Ein "Abteil" in der Bahn ist also nur für uns.


Mittwoch, 20. September 2017

Interview und Verlosung mit Susanne von Geborgen Wachsen

Runzelfuesschen Elternblog geborgen wachsen auf runzelfuesschen Gewinnspiel Rezension ich will aber nicht

 Wer von euch kennt Susanne und ihren Blog "Geborgen Wachsen" eigentlich nicht? Ich jedenfalls lese schon so lange bei Susanne und freue mich immer sehr über ihre neuen Ideen und all ihre Umtriebigkeit. Gerade sind es zwei Bücher von ihr, die es mir sehr angetan haben, auch, weil meine Kinder ja in unterschiedlichen Lebensphasen stecken. Nach "Geborgen Wachsen- das Buch" beschäftige ich mich also mit "Geborgene Kindheit" und "Ich! will! aber! nicht!".

Geborgene Kindheit von Susanne Mierau

Während es in "Geborgene Kindheit" eben um genau das geht, behütet und mit Verständnis groß zu werden, widmet sich ihr neuestes Buch (das es erst seit einer Woche im Handel gibt) dem Thema Trotzphase / Autonomiephase. Auch in dieser, für Eltern und Kinder gleichermaßen aufreibenden Phase ist es natürlich wichtig, dass Kinder sich angenommen fühlen.
Ich mag tatsächlich beide Bücher sehr gern, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. "Geborgene Kindheit" ist eher ein Hintergrundwerk, hier lese ich immer mal wieder rein, zu Themen, die mich gerade mit den Kindern bewegen.

"Ich! will! aber! nicht!" - eure Hilfe durch die Trotzphase

Bei "Ich! will! aber! nicht!" ist das ein bißchen anders. Dieses Buch ist natürlich zeitlich eingegrenzter, die Autonomiephase erstreckt sich (zum Glück :D ) ja nicht über die gesamte Kindheit. Das Buch ist aber auch toll gemacht, mit vielen Fotos und erklärenden Texten. Und, das finde ich besonders großartig, mit lauter Praxisbeispielen. Die hat Susanne in mühevoller Arbeit von anderen Blogger_innen zusammengesucht, sie geben dem Buch aber so unglaublich viel. Und wenn ihr euch fragt, ja, auch ich durfte dazu beitragen. Erinnert ihr euch noch an das beißende Runzelfüßchen? Tja, darum geht es natürlich auch in Susanne´s neuem Buch. Die gute Nachricht: Ihr könnte "Ich! will! aber! nicht!" auch zweimal gewinnen!


Dienstag, 19. September 2017

Papa bloggt: Wenigstens mal einen Termin machen


Das Leben als Eltern kann manchmal hart sein. Ich selber habe Termine, meine Frau hat Termine und die Kinder haben natürlich auch Termine. Leider sind wir relativ schlecht organisiert. Wir haben keinen gemeinsamen Google-Kalender in der Wolke, kein Kanban-Tafeln in unserem Flur und nicht irgendwelche Zettel oder Post-Its am Kühlschrank. Aber da wir doch relativ miteinander reden, klappt es trotzdem, dass jemand die Kinder betreut oder zur Vorsorgeuntersuchung geht. Letztens kam es leider zum Konflikt. Ich hatte einen Termin gemacht und musste meine Frau hinschicken.

Ich bin der Zahnarzt-Papa


Wenn ich ein kleines Kind wäre und für einen mir fremden Menschen den Mund aufmachen sollte, würde ich auch nicht vor Begeisterung quietschen. So ging es dem Runzelfüßchen anfangs auch, aber seit einiger Zeit gehen wir dort meist zusammen hin und es klappt hervorragend. Seitdem bin ich der Zahnarzt-Papa und mache auch die Termine für den Zahnarzt aus. Herrn Annika hatte ich auch schon mitgenommen und ihm gefällt es auch schon ein wenig. Da ich die Termine ausmache, sind diese sehr früh. So dass ich noch bequem zur Arbeit fahren kann.

Sonntag, 17. September 2017

Von "Hör bitte auf damit" - das Wochenende in Bildern


Dieses Wochenende war für mich sehr arbeitsintensiv. Und ich glaube, genau weil das so war, wurde es für und mit den Kindern dann doch etwas anstrengend. Denn der wohl meist gesagte Satz dieses Wochenende war: Hörst du bitte auf damit?"

Samstag, 16. September 2017


Das Runzelfüßchen hat sich eine Kuschelhöhle gebaut. Sieht kuschelig aus. Nachdem ich etwas länger schlafen konnte, stoße ich zum Vormittagstrubel dazu. Irgendwie bin ich aber nicht so richtig ausgeschlafen, was daran liegt, dass ich gerade soviel um die Ohren habe und nicht so richtig zur Ruhe komme. Nicht gut, weiß ich selbst, aber manchmal ist es wohl so. In die Höhle vom Runzelfüßchen passe ich leider nicht rein.

Mein Mann lässt mir, sehr dezent, immer mal irgendwo in unserer Wohnung Artikel rumliegen, die ich mal lesen soll. Das merke ich nur daran, dass die Zeitschrift dann tagelang nicht umgeblättert wird. Ich weiß auf jeden Fall jetzt wieder etwas mehr über Werbung im Internet, allerdings bin ich davon überzeugt, dass ich eh schon sehr transparent bin und lieber einmal mehr "Anzeige" drüber schreibe, als einmal zu wenig.



Wir gehen mal wieder in die Bibilothek. Und dieses Buch hier macht mich tatsächlich stinkesauer. Ich habe es, aus Versehen, nicht in der richtigen Bibliothek abgegeben, hier ist das ja alles nach Stadtteilen gegliedert. Und das Runzelfüßchen, das neben mir rumzappelte, verhinderte, dass ich das nochmal kontrollierte. Zack, das Buch war weg und ich musste einen Euro zahlen. Total sinnlos. Und ja, an solchem Quatsch kann ich mich hochziehen.
Anschließend will das Runzelfüßchen in den Kinderbereich, ich erkläre, dass ich nur noch ganz kurz an einer Stelle direkt daneben um die Ecke etwas suche. 2 Minuten später suche ich die Bibliothek ab, bis ich es neben der Eingangstür weinen höre. Meine Tochter hat sich auf den Weg gemacht und ganz viele Menschen haben sich um sie gekümmert. Sie war sehr verängstigt und auch ich hab einen ordentlichen Schrecken bekommen. Und war gleichzeitig froh, dass es eben doch Menschen gibt, die sich sofort kümmern.

Mittwoch, 13. September 2017

Mein Kind, dein Kind - guckt das nicht





Neulich hatte ich einen anstregenden Vormittag und als Herr Annika endlich schlief Lust auf eine Runde Netflix. Beim Anschalten vom Fernseher wurde mir dann plötzlich das laufende Programm angezeigt. Es lief "Mein Kind, dein Kind". Ich konnte nicht wegschalten. Ehrlich. Die Teaser, die die Fernsehleute da zusammengeschnitten haben, die waren einfach zu "gut".

"Mein Kind, dein Kind" auf VOX


Für alle, die diese Sendung, wie ich, nicht kennen, hier mal eine kleine Vorstellung vom Sendekonzept:
Zwei Eltern, in aller Regel Mütter, es gab aber auch schon Väter, treten zum "Erziehunsgvergleich" an. Beide Mütter (ich schreibe das jetzt mal der Einfachheithalber) wollen sich messen, wollen zeigen wie ihre Erziehung funktioniert und, ich mutmaße hier, Lob bekommen für ihre Kinder. Oder für sich, vermutlich geht es am Ende wohl genau darum. Dazu besuchen sich die Mütter gegenseitig um einen irgendwie typischen Tag bei der Anderen zu erleben und zu schauen wie andere das denn eigentlich so machen. Als wäre das noch nicht "interessant" genug gibt es dann noch jede Menge Familien, die das Ganze kommentieren. Also im Klartext: Die lästern dann darüber wer jetzt in ihren Augen was wie falsch macht.


Dienstag, 12. September 2017

Papa bloggt: Mit Kindern essen gehen


Letztens musste ich schmunzeln als mir ein anderer Vater erzählte, er würde im Moment nicht mehr mit seinen Kindern ein Restaurant betreten. Also so niemals, nicht, so gar nicht. Es war ihn einfach zu stressig. Ich musste sehr lachen und dachte, mir wäre das in der Regel nicht zu anstrengend. Aber in letzter Zeit habe ich öfters darüber nachgedacht, ob essen gehen mit Kindern vielleicht doch zu nervig ist.

Essen gehen, wenn die Kinder sehr hungrig sind


Wir waren vor kurzem essen und es war leider schon etwas später. Eigentlich war es nicht viel später als sonst, aber Herr Annika hatte Hunger. Zum Glück brachte eine Kellnerin Brot mit Aufstrich vorab vorbei, denn mein Sohn hatte schon angefangen mit der Gabel auf den Teller zu hauen. Nachdem Herr Annika die Scheiben dunkles Brot verschlang, hatte er natürlich noch immer Hunger. Eigentlich war für ihn Rührei mit Kartoffeln vorgesehen gewesen, aber wir mussten ihm noch mehr Brot bestellen, da er einfach keine Geduld hatte. Wenn er schon mehr sagen könnte, hätte er "wir haben Hunger, Hunger, Hunger" gerufen. Daraus habe ich gelernt: entweder die Wartezeiten dürfen nicht besonders lang sein, oder die Kinder nicht besonders hungrig.

Kinder haben kaum Geduld


Während Erwachsene sich im besten Fall etwas im Gasthaus zu erzählen haben, unterhalten sich Einjährige nicht unbedingt gerne an einem gepflegten Tisch mit Tischdecke. Mein Sohn will laufen, spielen, Quatsch machen und das geht in einem engen, mit Tischen zugestellten und vollem Restaurant meist nicht. Das Runzelfüßchen schaut sich auch mal ein Buch ein oder lässt sich vielleicht etwas vorlesen, aber Herr Annika will einfach losrennen, während man auf das Essen wartet. Ideal sind deshalb Restaurants, die entweder eine Spielecke für Kinder haben oder wo es irgendwie noch ein wenig Platz für Kinder gibt. Am besten auf einer Terasse oder sogar in einem Garten.

Sonntag, 10. September 2017

Aus Zinnowitz - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende waren wir spontan an der Ostsee. Mein Mann hatte Geburtstag und hat sich diesen kleinen Urlaub gewünscht. Und wer bin ich, dass ich da widderstehen könnte. :D

Samstag, 09. September 2017



Der Geburtstag ist da! Die Kinder hatten sich Pullis gewünscht, mit denen sie ihrem Papa gratulieren können. Weil ich es dann doch für leichte Verschweundung hielt Pullis zu nähen auf denen Happy Birthday draufsteht (so oft werden sie ja nun auch nicht eingeladen), entschied ich mich für "Happy Happy". Herr Annika hat den Stoff für die Ärmel ausgesucht, das Runzelfüßchen die Farben für die Schrift und den Piraten. Eine echte Gemeinschaftsarbeit also. Und ja, ich bin da sehr stolz drauf. Wenn ich könnte, ich glaube ich würde nur solche Pullis gemeinsam mit Kindern designen.

Das Runzelfüßchen und ich sind sehr früh losgezogen um hier vor Ort noch Kuchen zu besorgen. Und diese Geburtstagszahlen, ich war, wie ihr merkt, top vorbereitet. Der Kuchen schmeckt, die Geschenke gefallen, was soll ich da groß meckern. Wir haben lange gefrühstükt und wollten dann an den Strand. Leider regnete es sehr.


Dienstag, 5. September 2017

Papa bloggt: Sind Kinder Statussymbole?


Italienisches Eis im Becher
Die Frage in der Überschrift ist tatsächlich ein wenig übertrieben gemeint. Kinder sind an sich kein Statussymbol, sondern im besten Fall der Himmel, wie schon mal erklären konnte. Aber wie man an fast allem irgendeinem Status festmachen kann, wird oft versucht, sich mit Kindern abzugrenzen. Was umso komischer, weil Kinder eigentlich nicht lernen sollten, dass ein Kind oder eine Familie besser ist.

Der Kinderwagen als Abgrenzungsobjekt


Wir haben einen Kinderwagen und leider war dieser teurer als er hätte sein müssen. Im Nachhinein habe ich micht wirklich gefragt, wieso wir vor der Geburt vom Runzeflüßchen so einen Aufwand für einen Kinderwagen getrieben haben. Herr Annika hat den, noch immer voll funktionsfähigen Kinderwagen vielleicht fünfmal benutzt, wenn überhaupt. Ich trage meinen Sohn noch immer sehr gerne selber, einfach weil ich es oft praktischer finde. Trotzdem werde ich die Blicke mancher Eltern nie vergessen, die auf den Kinderwagen gerichtet waren. Dabei sind diese am Ende doch wirklich relativ egal: sie werden manchmal gar nicht, in der Regel nicht lange genutzt und die meisten lassen sich halbwegs vernünftig durch die Gegend rollen. Nach einem halben Jahr ist die Babyschale eh oft zu klein, der Sportwagenaufsatz dann doch zu groß und wuchtig und dann wird vielleicht ein günstiger und faltbarer Buggy gekauft.

Sonntag, 3. September 2017

Von schlechter Laune und neuen Plänen - das Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende war eigentlich schön. Eigentlich, denn wie immer wenn man eigentlich glücklich ist, dann ist ein bißchen auch der Wurm drin. Oder sollte das nur mir so gehen?

Samstag, 02. September 2017

Die Kinder haben ein Paket von Susanne bekommen. Und sind natürlich Feuer und Flamme. "Lauras Stern" kannte das Runzelfüßchen noch nicht, jetzt gibt es hier nichts anderes mehr. Und das kleine Schablonenheft ist ihr neuer Schatz, den wir Eltern nur in Absprache mit ihr anschauen dürfen.

Wir gehen, ihr ahnt es schon, mal wieder in die Bibliothek. Dieses Buch beschreibt die Laune fürs gesammte Wochenende dann doch ganz gut. Das Runzelfüßchen interessiert sich nach "Tod" für das Thema Geister und bespricht selbstständig mit der Biblothekarin ihre Wünsche. Ich mag das sehr, dass die Frau auch so genau auf meine Tochter eingeht. Für meinen Sohn will sie auch etwas suchen und landet dann bei diesem Buch.


Freitag, 1. September 2017

DIE Mutter aus dem Prenzlauer Berg - die gibts doch gar nicht



Achtung, es kommt eine super Einleitung: Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Rezept stehen, hatte ich euch ja versprochen. Aber das muss warten, denn ich muss einfach mal meinen Frust über die vielbeschriebene "Prenzlberg Mütter" loswerden.

So sind Mütter aus dem Prenzlauer Berg


Was sind diese Mütter aus dem bekannten Berliner Stadtteil nicht alles: überbehütend, kochen alles selbst (deswegen der Hinweis aufs Rezept), zuckerfrei, Holzspielzeugfanatikerinnen, Latte Macciato trinkend, im SUV durch die Gegend fahrend, selbst gar nicht arbeitend, dafür verheiratet mit einem Mann der ordentlich Kohle hat. Die Kinder sind angeblich alle nur in Wolle-Seide gekleidet, spielen nie mit Plastikspielzeug, werden entweder getragen oder im Designerkinderwagen durch die Gegend geschoben. Überhaupt sind die Kleinen ein absolutes Statussymbol und die richtige, die gute Mutter aus dem Prenzlauer Berg, die gibt sich selbst auf.

Selbstaufgabe als Ziel der Kindererziehung


Sie richtet ihr gesamtes Leben nach dem Kind aus, lässt es, obwohl sie das nicht mag, im Familienbett schlafen, geht mit Fieber und Grippe im Park "das Kind lüften" und besucht Pekip-, Schwimm-, und Windelfrei-Kurse, weil das Baby die unbedingt braucht. Sie backt Kuchen, um auf Kita-Listen zu landen, schickt ihr Kind dann zur Tagesmutter, die öko-bio-dynamisch kocht und holt das Kind nach dem Mittagessen ab. Denn eigentlich, wir erinnern uns, arbeitet sie ja nicht.