Sonntag, 26. Februar 2017

Vom Inselleben - das Wochenende in Bildern

Runzelfuesschen Elternblog Thailand mit Kleinkind Thailand mit Baby Ko Lanta mit Kindern


Dieses Wochenende war Inselleben pur angesagt. Wir haben uns mittlerweile an den "Groove" hier gewöhnt. Waren wir am Anfang der Reise viel unterwegs und haben wir gesehen und erlebt ist es jetzt das genaue Gegenteil. Wir vergeuden unsere Zeit großzügig, leben in den Tag hinein und finden das ganz wunderbar. Denn darum ging es uns ja von Anfang an. Gemeinsam so richtig viel Zeit zu haben. Nichts zu müssen, nur zu wollen. Und eigentlich nicht mal das.

Samstag, 25. Februar 2017


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Gefühlt kann Herr Annika jeden Tag irgendetwas Neues. Von freihändig stehen über Mama sagen bis hin zu Spiele spielen ist alles dabei. Heute morgen entdeckt er die Schwerkraft und das Prinzip: Ich schütte aus, jemand anders füllt nach. Die Kaffee- und Zuckertüten bieten sich dafür aber auch wirklich an. Meinen Mann macht das immer leicht nervös, weil das mit Baby ja schnell in Chaos ausartet. Lustigerweise kann ich das gut ab. Ich habe inzwischen gelernt darauf zu vertrauen, dass zumindest die Thais nie von unseren Kindern genervt sind und lasse deswegen auch bei mir weniger Stress aufkommen. Soll er doch die Tüten immer wieder aus dem Körbchen befördern. Am Ende sammel ich sie wieder ein und gut ist.

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Ein Strandspaziergang steht an. Wir haben ein Ziel: Knapp 700m entfernt gibt es einen 7/11 - diese kleinen Supermärkte in denen es auch Windeln oder Zahnpasta gibt. Beides ist leer, also machen wir uns auf. Und das Schöne: Am Strand lang gehen macht das auch wirklich allen Spaß. Wir genießen die verschiedenen Blautöne und die Gischt an unseren Füßen sehr.


Freitag, 24. Februar 2017

Thailand mit Kindern: Essen für Kinder und Eltern

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Als ich fragte welches Thema euch bei unserer Reise am meisten interessiert war ein Trend zu erkennen: Essen. Ihr wollt lustigerweise so ziemlich ALLES rund ums Thema Essen wissen. Na dann, hier kommen mal ein paar Erfahrungen.

Thailändisch essen fürs Kleinkind


Wir essen hier alle thailändisch. Also das Baby nicht ganz so sehr, er hält sich eher an sehr viel Obst und Brot. Aber ab und zu probiert er Reis mit Kokosmilch. Oder Möhren oder Kartoffeln mit Curry . natürlich nur wenn es nicht scharf ist.
Das Runzelfüßchen isst alles. Sie darf sich jeden Tag etwas von der jeweiligen Karte aussuchen, wir sortieren vor in "Nudeln" oder "Reis". Das macht ja schon mal die Unterscheidung leichter. Und dann gibt es eben zwei, drei Sachen zur Auswahl. Massaman Curry, Thai Muslim Curry oder gebratenes Gemüse. Oder gebratene Nudeln. Jedenfalls in aller Regel auch Thaifood.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Benjamin Blümchen - oder, wie der Tod plötzlich Thema wurde



"Mama, wie wird man denn tot?"
"Tja also, wenn man alt ist, und vielleicht krank, dann stirbt man."
"Mama, wie ist das denn wenn man tot ist?"
"Das weiß ich nicht genau Runzi, ich war ja noch nie tot."
"Mama, tut das weh, tot sein?"
"Nein, ich glaube nicht."

Neuer Tag:


"Mama, wie stirbt man denn?"
"Oh, puh, na wenn man Glück hat, dann schläft man ein und wacht nicht mehr auf."
"Aber wie geht denn das?"
"Na, man hört auf zu atmen."
"Mama, wie ist das denn wenn man tot ist?
"Das weiß ich nicht."

Tag Drei


"Mama, bin ich bald tot?"
"Ich hoffe nicht, Runzi. Ich hoffe du bleibst noch ganz lange bei mir."
"Wie stirbt man denn?"
"Man schläft ein und hört auf zu atmen. Aber das passiert erst wenn du ganz alt bist, hoffe ich."
"Mama, wann stirbt man denn?"
"Hoffentlich wenn man ganz alt ist und ganz fröhlich war."


Sonntag, 19. Februar 2017

Von Muscheln und Verletzungen - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende hatte es in sich. Es gab freiwillig und unfreiwillig Verletzte, neuen Schmuck und für euch habe ich auch was Schönes im Gepäck.

Samstag, 18. Februar 2017



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Die Nacht war kurz. So unfassbar kurz. Herr Annika übt gerade freihändig stehen und kann diese überaus spannende Tätigkeit auch nachts kaum unterbrechen. Deswegen übt er frohgemut auch um 3.00Uhr nachts und motzt mich an, weil ich nicht gewillt bin ihm dabei zu assistieren. Ich kann das nur bedingt mit Humor sehen, denn auch wenn wir hier im Paradies sind, ich würde schon gern mal etwas schlafen. Wenigstens so zwei, drei Stunden am Stück. Aber unsere Schlafsituation ist auch im Urlaub miserabel. Ich stehe also mit den ersten Sonnenstrahlen auf und beobachte den Sohn dabei wie er das Runzelfüßchen wach macht.

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Wir haben Hunger und machen uns auf, Frükstück finden. Wir haben nur eine Unterkunft gebucht, was uns die Freiheit gibt jeden Morgen neu zu entscheiden wo wir gern essen möchten. Verschiedene Restaurants (neben dem in unserem Hotel) gibt es ca. 200m am Strand entlang. Zwischen dem Hotel und dem Frühstück wartet also immer ein kleiner Strandspaziergang auf uns. Und nie, wirklich nie, schaffen das RUnzelfüßchen und ich es, mal keine Muscheln aufzusammeln. Denn jede ist doch sooo schön und will mitgenommen werden.

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Wir spazieren wieder zurück und gehen anschließend im Meer baden. Das Runzelfüßchen hat inzwischen jede Scheu vor Wasser verloren und freut sich täglich auf ihr Bad mit uns. Ich bedauere ein wenig, dass wir selten zu viert baden können, denn bei der Hitze und vor allem Sonne bleibt Herr Annike die allermeiste Zeit im Schatten. Heute machen wir eine Ausnahme und plantschen in dem seichten Wasser.


Freitag, 17. Februar 2017

Thailand mit Kindern: Das kleine große Glück


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Der Wind weht uns ins Gesicht, die Musik wabert angenehm um uns herum, die Lichter tanzen um uns. Mein Runzelfüßchen wippt im Takt der Musik und grinst mich an. Mein Sohn starrt paralysiert auf die Diskokugel an der Decke. Mein Mann hält meine Hand und ich denke: Genau jetzt, in diesem Moment, da zerspringt etwas in mir. Vor Glück. Wir vier in diesem verrückten Auto, den Wind in den Haaren, nach einem Tag voller Sonne und Lachen, Meer und Pool, Essen und Muschel suchen, wir vier hier in diesem Moment, das ist der Inbegriff von Familienglück, für mich.

Kleiner Glücksmoment


Es ist nur ein ganz winziger, an sich vielleicht nicht mal spektakulärer Moment, aber ich würde am liebsten die Welt an- und alles festhalten. Meine Kinder, meinen Mann, den Wind in unseren Haaren. Ich brauche keine Fotos davon, denn die besonderen Augenblicke lassen sich eh nie auf Fotos festhalten. Ich speichere das im Herzen ab. Allerdings ist diese Reise voll von solchen Momenten und ich bin für jeden einzelnen so unglaublich dankbar.

Alltagsstress als Familie


Als wir uns auf den Weg machten waren wir alle, ja auch die Kinder, gestresst. Vom Alltag in Berlin, wie das wohl jede Familie kennt. Auch wenn ich das so vor Ort gar nicht wahrnahm. Hier aber, in Thailand wo wir unsere Tage anders, freier, strukturieren, wo wir unendlich viel Zeit für die Kinder und uns haben, da merke ich: Wir haben das so gebraucht. Diese Reise ist das vielleicht größte Geschenk an uns selbst, dass wir uns jemals machen konnte.


Mittwoch, 15. Februar 2017

Vertrauensvolle Schwangerschaft

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In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es gerade sooo viele Schwangere. Oder frischgewordene Eltern. Ich schaue mir das alles an und bin so glücklich darüber. Weil es schön ist auch andere auf dem Weg ins Elternsein zu begleiten.
Gleichzeitig betrachte ich all das mit einem Abstand, über den ich selbst schmunzeln muss. Denn all die Fragen, die meine Freundinnen so haben, die hatte ich ja auch. Und all die Unsicherheiten die jetzt auftreten, die sind mir so vertraut. Von der ersten Schwangerschaft mit dem Runzelfüßchen. In der zweiten aber spielte vieles dann gar keine Rolle mehr. Das ist so unglaublich faszinierend.

Schwanger? Frag Dr. Google


In der ersten Schwangerschaft habe ich glaube ich alles gegoogelt, was so geht. Von "darf ich mir die Haare färben" über "was darf ich eigentlich noch essen" bis hin zu "woran erkenne ich Wehen". Ich fand die Antworten gerade in Foren oft wenig hilfreich, weil es da meiner Meinung nach immer auch gleich so persönlich wurde. Dennoch hat es mich anfangs nicht vom Suchen abgehalten. Jede Kleinigkeit wollte ich genau überprüft wissen, aus Angst mit irgendetwas dem Baby zu schaden.


Dienstag, 14. Februar 2017

Papa bloggt: Die Legende vom Mamakind ist doch wahr....oder nicht?



Generell halte ich nicht viel von Klischees. Speziell die Geschlechterklischees kann ich überhaupt nicht leiden. Oft höre ich Leute sagen, dass Mädchen eher Papakinder sind und Jungs eher Mamakinder. Bislang gehörte ich auch zu den Zweiflern: warum sollten Mädchen eher eine Bindung zu ihrem Papa aufbauen und Jungs umgekehrt? Seitdem Herr Annika, unser Baby, da ist, fange ich an, an meinen Zweifeln zu zweifeln.

Das Runzelfüßchen war ein Elternbaby


Das Schöne an Kindern ist, dass sie tatsächlich sehr unterschiedlich sind. Ansonsten wäre es auch sehr langweilig. Ich kann mich an kaum eine Situation erinnern, bei der das Runzelfüßchen auf meinem Arm saß und dann zu ihrer Mama wollte. Meine Tochter war bei mir glücklich - und natürlich bei meiner Frau. Ins Bett bringen durfte eine Zeit lang auch nur die Mama, aber letztendlich war dem Runzelfüßchen egal, wer für sie da war. Hauptsache Mama oder Papa. Herr Annika ist da leider anders.

Herr Annika und ich


Wenn mein kleiner Sohn und ich alleine sind, sind wir unzertrennlich. Wir machen Quatsch, wir spielen zusammen und wir gehen zusammen spazieren. Sobald Herr Annika sich tagsüber bemerkbar macht und müde wird, nehme ich ihn auf meinem Arm und er schläft (ohne Gewippe oder Geschuckel) einfach ein. Das war beim Runzelfüßchen undenkbar bis unmöglich. Im gleichen Alter musste es ein Kinderwagen oder ein Tragesystem sein. Ohne wollte und konnte sie nicht einschlafen. Aber so froh ich bin, dass mein Sohn mir so vertraut und einfach auf meinem Arm einschläft, mein Selbstvertrauen geht leicht flöten, wenn Herr Annika seine Mama sieht. Dann schreit er sehr laut und sehr lange, bis Mama ihn nimmt.


Sonntag, 12. Februar 2017

Aus dem Paradies - das Wochenende in Bildern

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Dieses Wochenende haben wir uns auf den Weg gemacht. Vom überfüllten Strand an einen gaaanz ganz ruhigen. Da rückt die etwas beschwerliche Anreise dann schnell in den Hintergrund. Nach Stadt und Stadt und eher schrecklicher Gegend sind wir jetzt wohl wirklich im Paradies gelandet.

Samstag, 11. Februar 2017

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Wir machen uns sehr früh auf den Weg. Weg aus Phuket. Das war so gar nicht unsere Insel. Für meinen Geschmack war es viel zu voll, zu laut, zu viel. Klar, wir waren auch am "schlimmsten" Ort, Patong. Unser Hotel war super. Sehr preiswert, sehr ruhig und SEHR kinderfreundlich. Das hat uns mit dem Rest etwas versöhnt. Aber wenn ich ehrlich bin verstehe ich nicht so richtig wieso so unfassbar viele Touristen hierher fliegen. Thailand hat soviel mehr zu bieten als Phuket - und vermutlich wenige Orte sind so touristisch, dass es einem gar nicht mehr wie Thailand vorkommt.
Na, jedenfalls stehen wir früh auf und machen uns auf den Weg zur Fähre. Neues Ziel: Ko Lanta.
Bevor wir auf der Insel entspannen dürfen steht uns aber eine sehr beschwerliche Anreise bevor. Wir müssen zuerst nach Ko Phi Phi, dieser "The Beach"- Insel, ihr wisst schon.(Das auf dem Foto ist ein Teil dieser Insel)
Ich glaube, DAS ist tatsächlich noch schlimmer als Phuket. Wie die Heuschrecken fallen die Menschen dort ein und vernichten damit alles, was an dieser Insel sicher schön ist.
Wir steigen zum Glück hier nur auf eine andere Fähre, die uns dann ans Ziel bringt.
Die Kinder machen gut mit, auch wenn wir die Einzigen mit Baby sind und schon schräg angeguckt werden.


Freitag, 10. Februar 2017

Thailand mit Kindern: Kinderfreundlichkeit

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Zur Zeit sind wir in Phuket, ein Ort den ich nicht besonders mag. Das ist aber gar nicht schlimm, denn die Weiterreise ist schon gebucht. Wir können und wollen nur nicht husch, husch immer weiter, sondern den Kindern auch die Zeit geben anzukommen, sich neu zu orientieren, zu spielen und zu entdecken. Deswegen nehmen wir dann auch mal drei Tage auf DER Urlaubsinsel im Süden in Kauf,  auch wenn das so definitiv gar nicht nach meinem Geschmack ist.

 Kinderfreundliches Thailand


Dies hier soll aber kein Artikel darüber werden wie doof ich das hier finde (was irgendwie ja auch Jammern auf hohem Niveau ist), sondern einer über die Kinderfreundlichkeit der Thais. Wir sind jetzt seit fast drei Wochen unterwegs und es gab nicht einen Moment wo die Kinder hier irgendwen gestört hätten. Eher das Gegenteil ist der Fall, die Kinder öffnen und Herzen und Türen, die sonst vielleicht verschlossen blieben.
Angefangen bei TukTukfahrern die Herrn Annika streicheln und dann weniger Geld als vereinbart verlangen, über Köche, die extra fürs Runzelfüßchen Gerichte zaubern bis hin zu Menschen, die sich uns als kostenfreie Babysitter anbieten ist wirklich alles dabei. Die Thais sind an sich sehr kinderlieb und unsere zwei westlichen Kindern sind hier einfach eine Besonderheit. Jeder findet sie unglaublich entzückend und will ihnen ein Lächeln abgewinnen.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Mein Kind isst nicht

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 Heute habe ich mal etwas Neues für euch - ich habe einen Blogpost geschrieben, über Herrn Annika und seine (Un)Lust am Essen. Und dann habe ich diesen Artikel meiner Freundin Inga geschickt, die nicht nur Schwangerschaftsconcierge bei Maternita sondern außerdem ehrenamtliche Stillberaterin und Beikostfachfrau ist. Sie bietet auch Beikostworkshops und private Beikostberatung an. Inga hat sich die Zeit genommen und meinen Artikel mal aus ihrer professionellen Sicht kommentiert. Damit ihr wisst: Alles nicht so wild. Vertraut euch und euren Kindern. Ein paar Tipps hat sie aber auch noch im Gepäck. Für die Lesbarkeit sind ihre Kommentare blau hinterlegt.

"Sonst geht es meinem Sohn aber gut. Er wird noch voll gestillt, aber wir bieten ihm immer wieder etwas zu essen an. Er mag nur nicht!"

Wieso noch? Er stillt voll, wie schön, dass Du Dein Kind in dieser tendenziell stillunfreundlichen Gesellschaft voll stillst, ganz nach Eurem ureigeneinen Bedürfnis.

Denn wir sollten uns immer wieder verdeutlichen, dass Muttermilch die natürlichste Nahrung für das Kind und optimal auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist. Bei Jungen ist sie etwas fetthaltiger als bei Mädchen, sie passt sich den Außentemperaturen an, wird zum Beispiel wässriger wenn es sehr heiß ist und gibt alle wichtigen Nährstoffe und Antikörper mit, die Dein Sohn gerade braucht. Ein Wunderwerk der Natur und warum solltest Du dies nicht so lange geben wie Dein Sohn und Du es möchten, übrigens auch über das zweite Jahr hinaus? Und vor allem, ist es nicht einfach toll, was Du da als Mutter für Dein Kind leistest?

Oh, wie ich mich für meinen vorauseilenden Gehorsam hasse. Denn ehrlich, was geht das bitte irgendwen an, ob ich meinen acht Monate alten Sohn noch voll stille oder ob er schon Brei / Brot / Obst isst. Richtig, niemanden. Und trotzdem ertappe ich mich dabei, ständig.

Wen geht es an? Du sagst es: niemanden außer Euch selbst.
Leider können wir uns oftmals trotzdem von der Meinung anderer nicht loslösen, wir Menschen sind einfach Herdentiere und wer mag schon gerne aus der Reihe fallen? Vor allem wenn es um das Kind geht? Genau da sollten wir Mütter ansetzen. Es geht um UNSER Kind, nicht um das Nachbarskind, nicht um ein wildfremdes Kind. Wir schauen unser Kind an, achten auf seine und unsere Bedürfnisse und dann ist es fast ganz einfach: Mutter und Kind machen das was IHNEN gut tut. Punkt.Innerer und äußerer Druck weg, Entspannung her.